Filmplakat zum Dokumentarfilm "Dear Future Children" von Fran Böhm (Foto: Camino Filmverleih)

"Der letzte Weg ist der sehr laute Weg, sie finden ihre Stimme auf der Straße"

  16.07.2021 | 16:30 Uhr

Franz Böhm hat "Dear Future Children" beim diesjährigen Max Ophüls Preis den Publikumspreis gewonnen. Der Dokumentarfilm begleitet drei Aktivistinnen aus Chile, Hongkong und Uganda. Im Interview auf SR 2 hat der Regisseur über die Hintergründe und die Nähe zu den Protagonistinnen gesprochen.

"Der letzte Weg ist der sehr laute Weg, sie finden ihre Stimme auf der Straße"
Audio [SR 2, Steffen Kolodziej, 16.07.2021, Länge: 07:56 Min.]
"Der letzte Weg ist der sehr laute Weg, sie finden ihre Stimme auf der Straße"

Der Dokumentarfilm "Dear Future Children" folgt drei Protagonistinnen: Pepper in Hongkong als Aktivistin für Demokratie und Unabhängigkeit. Protagonistin Rayen aus Chile im Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit. Und Hilda als junge Klimaaktivistin in Uganda.

Besonders macht den Film die Nähe zu den jungen Aktivistinnen. "Dabei hat unser Alter geholfen", sagt der 22-jähige Böhm im Interview auf SR 2. Sein Team habe ein "tolles Vertrauensverhältnis" zu den Protagonistinnen aufbauen können.

Alle Protestbewegungen im Film haben gemeinsam, dass sie in der Vergangenheit gescheitert sind, Rückschläge erlitten haben. Ihr letzter Weg sei "der laute Weg", beschreibt Böhm.

Für sein Langfilmdebüt hat der Regisseur beim diesjährigen Max Ophüls Preis den Publikumspreis gewonnen. Offizieller Kinostart ist im Oktober. Am Samstag läuft der Film in Neunkirchen im Rahmen des Ophüls-Kinosommers.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 16.07.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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