"Daniel Libeskind - Magier der Emotionen"

"Daniel Libeskind - Magier der Emotionen"

Die SR-Produktion würdigt das Schaffen des Architekten Daniel Libeskind (*12. Mai 1946)

Jana Bohlmann. Onlinefassung: Rick Reitler   10.05.2021 | 09:00 Uhr

Am 4. Mai wurde der aktuelle SR-Dokumentarfilm über den Star-Architekten Daniel Libeskind via Digitalpremiere im Jüdischen Museum Berlin gezeigt. Der 26-Minuten-Film ist auch online zu sehen - in der ARD-Mediathek.

Daniel Libeskind hat wie kaum ein anderer die Architektur in den 1990er Jahren geprägt. Seine Bauten sind oft spitz und zackig, verwinkelt, schroff und vor allem eines: bedeutungsgeladen. Am 12. Mai wird Libeskind 75 Jahre alt.

Würdigung des Stararchitekten

Ein vom Saarländischen Rundfunk produzierter Dokumentarfilm mit dem Titel "Magier der Emotionen" würdigt das Schaffen des Stararchitekten, gepaart mit eigens komponierter Klaviermusik.

Erstmals öffentlich gezeigt wurde "Magier der Emotionen" via digitaler Filmpremiere am 4. Mai im Jüdischen Museum Berlin, einem berühmten Entwurf von Libeskind selbst. Der 26-Minuten-Film ist bereits online zu sehen - in der ARTE-Mediathek.

Daniel Libeskind - Magier der Emotionen
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 09.05.2021, Länge: 26:17 Min.]
Daniel Libeskind - Magier der Emotionen
Stararchitekt Daniel Libeskind sorgte schon mit dem Jüdischen Museum Berlin weltweit für Aufsehen. Sein aktueller Masterplan: Das neue World Trade Center. Am 12. Mai 2021 wird Libeskind 75. Der Film würdigt sein Schaffen und zeigt auf, wie stark seine Architektur von Musik beeinflusst ist. Aus diesem Anlass interpretiert der Pianist Benyamin Nuss Auszüge aus Libeskinds Grafiken.


Daniel Libeskind – Magier der Emotionen

Deutschland 2021, ca. 26 Min.
Regie: Axel Fuhrmann
Redaktion: Natalie Weber
Produktion: SR

Bis zum 11. August 2021 auch verfügbar in der ARD-Mediathek!



Hintergrund

Stararchitekt Daniel Libeskind sorgte schon mit seinem ersten Bauauftrag, dem Jüdischen Museum Berlin, 1999 weltweit für großes Aufsehen. Sein Masterplan für das neue World Trade Center am Ground Zero von 2013 ist ein Bekenntnis zu Demokratie, Freiheit und Frieden und tief in seiner eigenen Biografie verwurzelt: Mit seinen Eltern, die den Holocaust überlebten, emigrierte Libeskind aus Polen über Israel nach Amerika. Seine Bauwerke mit ihren kristallinen, verwinkelten und vielfältig gebrochenen Fassadenstrukturen vergleicht er mit Menschen: Sie atmen, haben einen Körper und eine Seele.

Der Film würdigt sein Schaffen und zeigt auf, wie stark seine Architektur von der Musik beeinflusst ist, der er ebenfalls eng verbunden ist. Aus diesem Anlass interpretiert der Pianist Benyamin Nuss im Film zum weltweit ersten Mal Auszüge aus Libeskinds Grafiken "Chamberworks" am Klavier – im Dialog mit dem aus New York zugeschalteten Urheber.


Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Morgen" am 06.05.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt das von Architekt Daniel Libeskind entworfene Jüdische Museum in Berlin (Foto: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen).

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