Im Ophüls-Wettbewerb: "Trübe Wolken"

"Trübe Wolken"

Eine Filmkritik von SR-Reporterin Barbara Grech

Onlinefassung: Rick Reitler   20.01.2021 | 13:10 Uhr

Der Psychothriller "Trübe Wolken", das Langfilm-Debut des Regisseurs Christian Schäfer, hat bei SR-Reporterin Barbara Grech gemischte Gefühle hinterlassen: "Dieser Film will zuviel Genremix und vernachlässigt dabei eine flüssige Erzählstruktur", so ihr Urteil. Großes Lob aber zollt sie Nachwuchs-Darsteller Jonas Holdenrieder.

Der Filmregisseur Christian Schäfer hat es mit seiner Mischung aus Coming-of-Age-Drama und Psychothriller in den Hauptwettbewerb um den Saarbrücker Max Ophüls Preis geschafft: "Trübe Wolken".

Lob für Jonas Holdenrieder

Die Koproduktion des Saarländischen Rundfunks mit Jonas Holdenrieder und Devid Striesow in den Hauptrollen hat bei SR-Reporterin Barbara Grech gemischte Gefühle hinterlassen: "Dieser Film will zuviel Genremix und vernachlässigt dabei eine flüssige Erzählstruktur", so ihr Eindruck. Großes Lob aber zollt sie Jonas Holdenrieder in der Rolle des 17-jährigen Paul: Der habe sich nach ihrer Meinung sogar den Festivalpreis für den besten Nachwuchsdarsteller verdient.


Trübe Wolken

Deutschland 2021, ca. 104 Min., FSK 16
Regie: Christian Schäfer

Darsteller: Jonas Holdenrieder, Devid Striesow, Valerie Stoll, Moritz Führmann, Max Schimmelpfennig, Valentino Fortuzzi u. a.


Festival-Homepage: https://ffmop.de


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Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 20.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Szenenfoto ganz oben zeigt Devid Streisow und Jonas Holdenrieder in "Trübe Wolken" (Foto: Salzgeber).

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