MOP 2021 digital: "Eine gute Entscheidung"

MOP 2021 digital: "Eine gute Entscheidung"

Ein Gespräch mit SR-Kulturredakteurin Barbara Renno über die digitale Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis 2021

Katrin Aue, Barbara Renno. Onlinefassung: Rick Reitler   18.01.2021 | 08:45 Uhr

Auch für die rein digitale Ausgabe des Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis sieht SR-KulturRedakteurin Barbara Renno eine Menge guter Nachrichten. Am Preisgeld für den Filmnachwuchs wurde nicht gespart und sowohl die Sponsoren als auch das Publikum blieben dem Festival offenbar weiter treu.

Barbara Renno (Foto: Pasquale D'Angiolillo)


Die 42. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis ist eröffnet. Am Samstag, 23. Januar, wird es mit der Preisverleihung enden. Bis dahin muss das bedeutendste deutschsprachige Nachwuchsfilm-Festival mit einer besonderen Herausforderung fertig werden: Corona-bedingt findet alles ausschließlich digital und online statt.

Gute Nachrichten trotz Lockdown

Die besten Nachrichten für SR-KulturRedakteurin Barbara Renno: Am Preisgeld wurde mit wie gewohnt über 118.000 Euro nicht gespart, die Nachfrage nach Karten sei weiterhin hoch, die Partner und Sponsoren hielten dem Festival weiter die Stange und die leichte "Verschlankung" der Teilnehmerzahl an den Wettbewerben empfinde sie ebenfalls nicht unbedingt als Nachteil. Sogar virtuelle Treffen des Filmnachwuchses seien möglich gemacht worden. Alles in allem sei der Beschluss, das Festival 2021 ausschließlich online zu veranstalten, "eine gute Entscheidung".


Im Netz: https://ffmop.de


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Ein Thema u. a. in der Sendung "Canapé" am 17.01.2021 und in "Der Morgen" am 18.01.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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