Urbane Nachtökonomie: "Mehr als nur Party"

Leiden die Clubs, leidet die Stadt

Eine Reportage von der Konferenz zum Thema "Urbane Nachtökonomie" am 7. Oktober in Saarbrücken

Alice Kremer. Onlinefassung: Rick Reitler   08.10.2020 | 06:25 Uhr

Am 7. Oktober hat in Saarbrücken eine Konferenz zum Thema "Urbane Nachtökonomie" stattgefunden. Die Teilnehmer aus der Club- und Gastronomiebranche waren sich einig, dass eine Stadt ohne ein lebendiges Nachtleben u. a. an Attraktivität, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen verliert.

Im Saarbrücker Garelly-Haus hat am 7. Oktober auf Einladung von "Dock 11", der Plattform zur Vernetzung, Förderung und Vertretung der Kreativwirtschaft des Saarlandes, eine Konferenz zum Thema "Urbane Nachtökonomie" stattgefunden.

Kein Nachtleben = weniger Experten

Es ging vor allem um die seit nunmehr sieben Monaten andauernden Corona-Vorschriften, unter denen auch die Clubkultur stark leidet - und mit ihr die wirtschaftliche Kraft einer Stadt. Denn ohne ein attraktives Nachtleben werde eine Stadt Schwierigkeiten haben, hochqualifizierte Fachkräfte anzuwerben und zu halten, meint etwa der Dock 11-Projektleiter Lars Potyka.

Wirtschaftsfaktor Club-Szene

Auch die Saarbrücker Betriebswirtschaftlerin Prof. Hellen Gross von der htw saar sieht in einer funktionierenden Nacht-Ökonomie einen starken Wirtschaftsmotor, weil sie viele Arbeitsplätze am Leben hält: Die Nachtökonomie sei immerhin "verwoben mit fast allen Branchen einer Stadt", sagte sie im Gespräch mit SR-Reporterin Alice Kremer.

Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Morgen" vom 08.10.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Archivfoto ganz oben zeigt Menschen in einem Club (Foto: SR Fernsehen/WimS).

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