Im Kino: "Kiss me kosher"

"Kiss me kosher"

Eine Rezension des aktuellen Films von Shirel Peleg

Alexander Soyez. Onlinefassung: Rick Reitler   13.08.2020 | 08:10 Uhr

Eine romantische Komödie über ein lesbisches, deutsch-israelisches Liebespaar - so könnte man "Kiss me kosher" in aller Kürze beschreiben. Für SR-Kinoexperte Alexander Soyez ist Regisseur Shirel Peleg damit "ein hinreißender Feelgood-, Culture- und Liebesclash" gelungen.

Der Nah-Ost-Konflikt und die deutsch-israelischen Beziehungen sind alles andere als purer Spaß. Gemessen daran gibt es aber ganz schön viele Komödien, die diese Themen spielerisch aufgreifen. Mit "Kiss me Kosher" startet am 10. September ein weiteres Beispiel in den Kinos, in dem es mehr um Liebeswirren als um Politik geht.

"Feelgood-, Culture- und Liebesclash"

"Ein Komplettpaket kleinerer und größerer dramatischer Pointen" sei "Kiss me kosher", meint SR-Kinoexperte Alexander Soyez, "vor allem aber eine romantische Komödie über ein lesbisches, deutsch-israelisches Liebespaar, das sich erstmal aus Versehen und dann doch ganz bewusst zur Heirat entschließt". Alles in allem sei Regisseur Shirel Peleg damit "ein hinreißender Feelgood-, Culture- und Liebesclash" gelungen.


"Kiss me kosher"

Deutschland 2019, ca. 106 Min. FSK 12
Regie: Shirel Peleg

Darsteller: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, Juliane Köhler, John Carroll Lynch, Bernhard Schütz u. v. a.

Deutschlandstart: 10. September 2020

Der Film wird in der Region beispielsweise in der Camara Zwo in Saarbrücken gezeigt.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 10.09.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Luise Wolfram (l) als Maria Müller und Moran Rosenblatt als Shira Shalev in einer Szene des Films "Kiss Me Kosher" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 10.09.2020 in die deutschen Kinos. (Foto: dpa / X-Verleih / Nati Levi)

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja