"Künstler wie Wenders gehen nicht in Rente"

"Künstler wie Wenders gehen nicht in Rente"

Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Eric Friedler über seinen Film "Wim Wenders, Desperado"

Holger Büchner. Onlinefassung: Rick Reitler   14.08.2020 | 08:15 Uhr

Die beiden Dokumentarfilmer Eric Friedler und Andreas "Campino" Frege haben dem deutschen Regisseur Wim Wenders ein filmisches Denkmal gesetzt, das pünktlich zu Wenders' 75. Geburtstag im Ersten läuft. SR-Moderator Holger Büchner hat mit Friedler über sein Jahr an der Seite eines Weltstars gesprochen.

Eric Friedler (Foto: NDRStudio Hamburg Enterprises GmbH)
Eric Friedler (Foto: NDRStudio Hamburg Enterprises GmbH)


Der deutsche Filmemacher Wilhelm Ernst "Wim" Wenders hat sich nicht nur als Spielfilmregisseur ("Paris, Texas", "Der Himmel über Berlin"), sondern auch als Dokumentarfilmer ("Buena Vista Social Club", "Pina") schon vor Jahrzehnten einen international klangvollen Namen gemacht.

Nun ist der gebürtige Düsseldorfer selbst zum Gegenstand einer Doku geworden: Die beiden Filmemacher Eric Friedler und Andreas "Campino" Frege haben ihm mit "Wim Wenders, Desperado" ein filmisches Denkmal gesetzt, das am Abend des 14. August pünktlich zu Wenders' 75. Geburtstag im Ersten läuft.

SR-Moderator Holger Büchner hat mit Friedler über sein Jahr an der Seite eines Weltstars gesprochen, der normalerweise 16 Stunden am Tag arbeitet.

Der SR 2-Fernsehtipp

Am 14. August 2020 ab 23.50 im Ersten

Wim Wenders, Desperado
Deutschland 2020, ca. 120 Min.
Regie: Eric Friedler und Andreas Frege (Campino)


Neu im Kino
"Wim Wenders, Desperado"
Rund einen Monat vor seinem 75. Geburtstag kommt am 16. Juli die Dokumentation "Wim Wenders, Desperado" in die Kinos - eine Hommage an einen der größten noch lebenden deutschen Filmregisseure ("Paris, Texas"). Einer der beiden Regisseure, nämlich Campino von den Toten Hosen, bedankt sich damit nach zwölf Jahren für seine Hauptrolle in Wenders "Palermo Shooting". "Man erkennt tatsächlich den stillen Desperado in Wenders". lobt SR-Filmexperte Alexander Soyez.

Ein Porträt zum 75. Geburtstag
Wim Wenders, Weltstar
Wenn es einen lebenden deutschen Filmregisseur gibt, der seit vielen Jahren weltweite Anerkennung genießt und häufig auf Festivals mit Preisen bedacht wird, dann ist das Wim Wenders. Seine Filme "Paris, Texas", "Der Himmel über Berlin" und "Don´t Come Knocking" wurden bei den Filmfestspielen in Cannes gefeiert. Er drehte einen Tanzfilm über Pina Bausch in 3D und weitere, hochdekorierte Dokumentationen. Am 14. August wird Wim Wenders 75 Jahre alt. Siegfried Tesche portraitiert den Mann, der eigentlich Maler werden wollte.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 14.08.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt den Filmregisseur Wim Wenders (Foto: dpa / Markus Scholz).

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