Im Kino: "Auf der Couch in Tunis"

Auf der Couch in Tunis

Eine Rezension des aktuellen Films von Manele Labidi Labbé

Alexander Soyez   30.07.2020 | 06:50 Uhr

"Ein charmanter, liebenswerter Kinoausflug" - das ist nach Meinung von SR-Filmkritiker Aleyxander Soyxez die französisch-tunesische Komödie "Auf der Couch in Tunis". Darin kehrt die in Frankreich ausgebildete Psychoanalytikerin Selma zurück in ihre Heimatstadt, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen...

Die in Frankreich ausgebildete Psychoanalytikerin Selma kehrt nach dem Sturz des tunesischen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali zurück in ihre Heimatstadt Tunis, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen...

Die Culture-Clash-Komödie der tunesisch-französischen Regisseurin Manele Labidi lässt zwar manchmal politische Themen aufblitzen, insgesamt aber ist der Film "eher ein heiterer Ausflug nach Tunis", meint SR-Filmkritiker Alexander Soyez: "eine Familiengeschichte, eine Amtsposse, in der es darum geht, wie Selma ihre Zulassung bekommt - und nicht zuletzt eine Romanze zwischen ihr und einem liebenswerten Polizisten". Sein Fazit: "ein charmanter, liebenswerter Kinoausflug".

"Auf der Couch in Tunis"

("Un divan à Tunis" / "Arab Blues")
Frankreich/Tunesien 2019, ca. 88 Min. FSK 6
Regie: Manele Labidi Labbé

Darsteller: Golshifteh Farahani, Hichem Yacoubi, Moncef Ajengui, Majd Mastoura, Ramla Ayari u. v. a.

Deutschlandstart: 30. Juli 2020

Der Film wird in der Region beispielsweise im Filmhaus Saarbrücken oder im broadway Filmtheater Trier gezeigt.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 30.07.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Golshifteh Farahani als Selma in einer Szene des Films "Auf der Couch in Tunis" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 30.07.2020 in die deutschen Kinos (Foto: dpa / picture alliance / Prokino Filmverleih / Carole Bethuel).

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