Im Kino: "Als wir tanzten"

"Als wir tanzten"

Eine Rezension des aktuellen Films von Levan Akin

Alexander Soyez   23.07.2020 | 07:10 Uhr

Die Liebesgeschichte eines jungen homosexuellen Tänzers an der Akademie des georgischen Nationalballetts hat in Cannes für einiges Aufsehen gesorgt. Auch SR-Kinoexperte Alexander Soyez ist begeistert: "ein fesselndes Tanz- und Liebeserlebnis, heutig und lebendig", so das Fazit seiner Filmkritik.

Hollywood hat wegen Corona einige Nachschubsorgen: Vor zwei Tagen wurde der schon mehrfach verlegte Kinostart von Christopher Nolans "Tenet", dem ersten möglichen Blockbuster der Sommersaison, erstmal komplett ausgesetzt. Umso größer allerdings ist die Chance für kleinere und speziellere Filme wie zum Beispiel für die Cannes-Entdeckung "Als wir tanzten".

SR-Kinoexperte Alexander Soyez hat die Liebesgeschichte eines jungen homosexuellen Tänzers an der Akademie des georgischen Nationalballets bereits gesehen - und ist voll des Lobes: "ein fesselndes Tanz- und Liebeserlebnis, heutig und lebendig", so sein Urteil.

"Als wir tanzten"

("And Then We Danced")
Schweden, Georgien, Frankreich 2019, ca. 113 Min. FSK 12
Regie: Levan Akin

Darsteller: Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakhiskvili u. v. a.

Deutschlandstart: 23. Juli 2020

Der Film wird in der Region beispielsweie in der camera zwo in Saarbrücken gezeigt.


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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 23.07.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt das Filmplakat "Als wir tanzten".

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