Im Kino: "Harriet - Der Weg in die Freiheit"

"Harriet - Der Weg in die Freiheit"

Eine Filmkritik

Alexander Soyez   09.07.2020 | 07:20 Uhr

Harriet Tubman kämpfte Zeit ihres Lebens gegen die Sklaverei in den USA. Der Spielfilm "Harriet - Der Weg in die Freiheit" lässt sein Publikum am Kampf der "schwarzen Jeanne d‘Arc" teilhaben. Als "Denkmal für eine außergewöhnliche Frau ist 'Harriet' ganz in Ordnung", meint SR-Kinoexperte Alexander Soyez, "doch ansonsten ist der Film leider eine verschenkte Chance". Zu unentschlossen, zu konventionell, zu sehr "konzentriert auf Visionen und göttliche Eingebungen" seiner Titelheldin - so Soyez' Urteil.

"Harriet - Der Weg in die Freiheit"
USA 2019, ca. 126 Min. FSK 12
Regie: Kasi Lemmons

Besetzung: Cynthia Erivo, Janelle Monáe, Leslie Odom Jr., Joe Alwyn, Aria Brooks u. a.

Deutschlandstart: 9. Juli 2020

Der Film ist im Saarland u. a. im camera zwo und im Cinestar Saarbrücken zu sehen.

Filmplakat: Harriet - Der Weg in die Freiheit (Foto: imago images / Prod.DB)
Filmplakat: Harriet - Der Weg in die Freiheit (imago images / Prod.DB)


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 09.07.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Cynthia Erivo und Aria Brooks in einer Filmszene (Foto: imago images / Prod.DB).

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