Ein neuer Blick auf die alten Meister

Ein neuer Blick auf die alten Meister

Ein Beitrag über die Ausstellung "Lorenzetti, Perugino, Botticelli - Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg"

Barbara Grech. Onlinefassung: Rick Reitler   02.07.2020 | 07:15 Uhr

Noch bis zum 15. November zeigt die Alte Sammlung am Saarbrücker Schlossplatz die Ausstellung "Lorenzetti, Perugino, Botticelli… Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg". SR-Kulturreporterin Barbara Grech war dort.

"Ein grandioser Parcours"
Audio [SR 2, Holger Büchner im Gespräch mit Museumsdirektor Roland Mönig, 31.01.2020, Länge: 06:05 Min.]
"Ein grandioser Parcours"

Auf einen Blick:

Lorenzetti, Perugino, Botticelli...
Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg

1. Februar bis 15. November 2020

Saarlandmuseum, Alte Sammlung, Schlossplatz, 66117 Saarbrücken

Öffnungszeiten:

Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag: 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 10.00 bis 20.00 Uhr
montags geschlossen


Video:

Italienische Meister in Saarbrücken
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 29.01.2020, Länge: 05:00 Min.]
Italienische Meister in Saarbrücken
Er hat eine ziemlich nackte Frau in einer Muschel gemalt - und verzückt damit seit Jahrhunderten Kunstliebhaber. "Die Geburt der Venus" von Sandro Botticelli ist zwar in Saarbrücken nicht zu sehen; dafür aber andere Werke des Renaissance-Großmeisters.


Die ganze Pracht der Frührenaissance
Audio [SR 2, Barbara Grech, 30.01.2020, Länge: 03:38 Min.]
Die ganze Pracht der Frührenaissance
Am Freitag, 31. Januar, beginnt die Ausstellung "Lorenzetti, Perugino, Botticelli… Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg“ mit einer Vernissage in der Alten Sammlung des Saarlandmuseums am Saarbrücker Schlossplatz. Die Tafelbilder sind bis zum 15. November zu sehen. SR-Reporterin Barbara Grech war schon vorher im Museum - und ist begeistert von der "Pracht der Frührenaissance".

Fotogalerie


Das Lindenau-Museum Altenburg und seine Sammlung
Audio [SR 2, Uli Braumann, 30.01.2020, Länge: 03:41 Min.]
Das Lindenau-Museum Altenburg und seine Sammlung
Uli Braumann ist vor Toresschluss noch einmal durch das Lindenau-Museum geschlendert.

50 weltberühmte Tafelbilder frühitalienischer Meister haben sich auf den Weg vom ostthüringischen Altenburg ins Saarland gemacht. Sie gehören zu den Beständen des renommierten Lindenau-Museums. Weil das Haus vier Jahre lang renoviert werden muss, gehen die Bilder so lange zum Teil europaweit auf die Reise. Und ein Teil davon ist eben auch fast zehn Monate lang in Saarbrücken zu bewundern. Möglich wurde dies durch die enge und freundschaftliche Kooperation der Museen in Saarbrücken und Altenburg, die sich seit 2017 durch Leihgabentausch unterstützen.

Lorenzetti, Perugino, Fra Angelico, Filippo Lippi, Ghirlandaio, Botticelli... gezeigt werden einige der weltweit größten und bedeutendsten Exponate zur italienischen Malerei des 13. bis 15. Jahrhunderts. Anhand herausragender Beispiele der Tafelmalerei aus den bedeutenden Kunstzentren Oberitaliens wie Florenz, Siena und Perugia wird die Entwicklung des Bildes vom späten Mittelalter zur Renaissance nachgezeichnet. Ergänzt wird die Altmeister-Präsentation durch einen Prolog zum Lindenau-Museum.

Zusammengetragen worden waren die Kunstwerke von dem Politiker, Kunstliebhaber und Philanthropen Bernhard von Lindenau bereits im 19. Jahrhundert.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" und "Region am Nachmittag" am 30.01.2020, in "Der Nachmittag" vom 18.02.2020 und in "Der Morgen" vom 02.07.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Sandro Botticellis "Bildnis einer Dame", um 1475 (Foto: Lindenau-Museum Altenburg).

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