Vor 90 Jahren: Kino-Premiere für "Im Westen nichts Neues"

Rückblick: Kino-Premiere für "Im Westen nichts Neues"

Am 21. April 1930 startete der Anti-Kriegsfilm in Los Angeles

Siegfried Tesche   21.04.2020 | 14:04 Uhr

Wenn man an Antikriegsfilme denkt, dann fallen einem häufig die bekannten Vietnam-Filme "Apocalypse Now" oder "Die durch die Hölle gehen" ein, aber auch Stanley Kubricks "Wege zum Ruhm", der sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt. Der stammt aus dem Jahr 1957. Im Jahr 1930 gab es aber bereits einen Film, der sozusagen als Blaupause für alle späteren Antikriegsfilme diente: "Im Westen nichts Neues". Die Vorlage davon stammt von einem Deutschen, erschaffen wurde er in den USA, und noch heute gilt er als Meisterwerk, das viele Anfeindungen über sich ergehen lassen musste.

Filmtipp:

Im Westen nichts Neues
nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque

USA, 1930, FSK 12
136 Minuten

Regie: Lewis Milestone
Mit Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray u.a.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 21.04.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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