Maria C. Schmitt über das "Weiße Gold des Südwestens"

Über das "Weiße Gold des Südwestens"

Ein Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Maria C. Schmitt über ihren Film "Das weiße Gold des Südwestens – Porzellan aus Ottweiler"

Roland Kunz   20.04.2020 | 12:15 Uhr

Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken hatte 1763 im Städtchen Ottweiler eine Porzellan-Manufaktur einrichten lassen, die noch nicht einmal vier Jahrzehnte Bestand hatte. Viel ist von daher auch nicht übrig geblieben von den außergewöhnlich kunstvoll bemalten Tassen, Tellern oder Kannen: Die Stücke sind sehr selten und äußerst wertvoll. Internationale Sammler zahlen tausende von Euro dafür. Von Geschichten rund um das "Weiße Gold aus dem Südwesten" handelt ein Dokumentarfilm von Maria C. Schmitt, der am Abend des 20. April im SR Fernsehen ausgestrahlt wird. Im Gespräch mit SR-Moderator Roland Kunz gibt sie einen Ausblick auf die Sendung.

Zum Video:

SR Fernsehen: Wir im Saarland - Grenzenlos extra
Das weiße Gold des Südwestens – Porzellan aus Ottweiler
Es geht um Liebe und Erotik, um Schuldenkrisen in Adelskreisen, verschwundene Schätze und um Leidenschaften, von denen man nicht mehr loskommt. Namhafte Künstler und die reichsten Männer Europas waren beteiligt. Auch im Fürstentum Nassau-Saarbrücken hinterließ die Sucht nach Porzellan ihre Spuren.

Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Nachmittag" vom 20.04.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt einige der wenigen überlebenden Stücke aus der Ottweiler Porzellan-Manufaktur (Archivbild: SR Fernsehen).

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