Quasi.Live - Regionale Livekultur während der Corona-Pandemie

Regionale Livekultur während der Corona-Pandemie

Ein Interview mit David Kassung von Quasi.Live

Roland Kunz   04.04.2020 | 12:09 Uhr

In Corona-Zeiten sind Konzert-Besuche nicht möglich - jedenfalls nicht auf die herkömmliche Art, in der Kneipe oder sonstwo im "realen" Raum. Aber virtuell geht es schon - da können Musiker und Publikum dann doch zusammenfinden. QUASI.LIVE ist eine Initiative, die aber noch mehr erreichen will als "nur" die virtuelle Abbildung von Konzertgenuss. Ein Interview mit David Kassung, einem der Initiatoren.

RESAREVOIR AUDIOVISUÄL, eine Gruppe junger Film- und Medienmacher, hat Quasi.Live initiiert. Das Projekt richtet sich vorwiegend an Bands, Musikerinnen und Musiker, Kunst- und Kulturschaffende, sowie Kneipen und Kulturstätten mit coronabedingten Existenzproblemen.

Neben dem Booking von verschiedenen jungen und lokalen Bands stellt die Gruppe eine technische Streaming-Infrastruktur für eine professionelle Übertragung von Bild- und Toninhalten zur Verfügung. Gestreamt wird auf Facebook, YouTube und Twitch.

Der Eintritt zu den virtuellen Veranstaltungen ist frei, Spenden werden jedoch erbeten und gehen komplett an die Bands und Locations. Alle Übertragungen und weitere Informationen gibt es auf der Seite von Quasi.Live.

Weitere Hilfsangebote für Künstlerinnen und Künstler:

Corona-Hilfsprogramme
Wie Künstlerinnen und Künstlern jetzt geholfen wird
Die Corona-Pandemie trifft die Kunst- und Kulturszene besonders hart. Viele Künstlerinnen und Künstler bangen um ihre Existenz. Bund, Länder und viele weitere Institutionen haben Hilfsprogramme aufgelegt. Ein Überblick.

Ein Thema in der Sendung "Der lange Samstag" vom 04.04.2020 und in "Der Nachmittag" vom 03.04.2020 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja