Esch sur Alzette: Vorfreude auf das Kulturhauptstadt-Jahr

Vorfreude auf das Kulturhauptstadt-Jahr

Esch-sur-Alzette stellt das Programm zum Kulturhauptstadtjahr 2022 vor

Audio: Barbara Grech, Fotos: Esch2022.lu. Onlinefassung: Rick Reitler   26.02.2020 | 08:45 Uhr

Das Organisationsteam "Esch2022" hat seine Planungen für das Kulturhauptstadtjahr 2022 im Rahmen einer aufwändigen digitalen Hightech-Schau vorgestellt. Es soll ein umfangreiches grenzüberschreitendes Programm in 19 Gemeinden geben.

Die Luxemburger Grenzstadt Esch-zur-Alzette darf 2022 den Titel der Kulturhauptstadt Europas tragen. Unter dem Motto "Esch2022" soll ein umfangreiches grenzüberschreitendes Programm in 19 Gemeinden auf die Beine gestellt werden: Natürlich in der Stadt selbst, darüber hinaus aber auch in den zehn Prosud-Kommunen sowie den acht französischen Kommunen des Haut Val de l'Alzette (CCPHVA).

Die Vorfreude ist bereits riesengroß, wie SR-Reporterin Barbara Grech bei der Programmvorstellung im Rahmen einer "pompösen Hightech-Schau" erfahren hat. Besonders die digitale Welt wird 2022 offenbar eine große Rolle spielen.


Esch 2022 - Oppen Market Days (Foto: Pressefoto/Esch2022.lu)
Esch 2022 - Oppen Market Days (Pressefoto/Esch2022.lu)


Hintergrund

1995 und 2007 war schon Luxemburg-Stadt "Kulturstadt" bzw. "Kulturhauptstadt" Europas - 2022 darf sich auch Esch-sur-Alzette, die zweitgrößte Stadt des Großherzogtums, in die Liste der Kulturhauptstädte Europas eintragen. Die Stadt teilt sich diesen Titel dann mit der litauischen Stadt Kaunas. Unter dem Motto "Remix culture" soll das Vermischen der Kulturen den Leitfaden des Escher Auftritts bilden.

Im Vorfeld der Bewerbung hatte vor mehr als einem Jahr mächtig Ärger um Finanzen und Personal gegeben: Die zunächst engagierten Kulturhaupstadt-Koordinatoren Janina Stroetgen und Andreas Wagner waren bei Georges Mischo, dem Bürgermeister von Esch, in Ungnade gefallen und mussten gehen.

Programmdirektorin ist Françoise Poos. Christian Mosar ist künstlerischer Leiter in ihrem Team. Der Luxemburger ist als freier Kunstkritiker, Kurator und Fotograf eine wichtige Größe im Luxemburger Kulturbetrieb.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 26.02.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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