"Kein einziges Wort ist per se ein Unwort"

"Kein einziges Wort ist per se ein Unwort"

Ein Interview mit der Germanistin Prof. Nina Janich zum "Unwort des Jahres" 2019

Sally-Charell Delin   14.01.2020 | 16:42 Uhr

"Klimahysterie" ist das "Unwort des Jahres" 2019. Im SR-Interview begründet Jury-Mitglied Prof. Nina Janich von der TU Darmstadt, wie es zu dieser Entscheidung kam: Das Wort sei "diskreditierend", weil damit "ein medizinischer Ausdruck an ein sachliches Thema gehängt" werde, was wissenschaftsfeindliche Tendenzen stütze und eine sachliche Debatte um den Klimaschutz erschwere.

Hintergrund:

tagesschau.de
"Klimahysterie" ist Unwort des Jahres
Eine sprachkritische Jury hat "Klimahysterie" zum Unwort des Jahres 2019 gekürt. Mit dem Ausdruck würden "Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und Debatten diskreditiert", hieß es zur Begründung.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 14.01.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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