Annie Ernaux: "Ich bin so etwas wie ein Klassenflüchtling"

"Ich bin so etwas wie ein Klassenflüchtling"

Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux im Portrait

Susanne von Schenck   02.09.2019 | 13:10 Uhr

Annie Ernaux gehört zu den großen Autorinnen der französischen Gegenwartsliteratur. Seit 1974 ist sie mit Romanen wie "Une Femme" oder "La Place" immer wieder hervorgetreten, in denen sie soziologische und biographische Elemente verbindet. In Deutschland ist sie erst mit Verspätung bekannt geworden. Von 2017 an erschienen in schöner Regelmäßigkeit erst "Die Jahre", dann "Erinnerung eines Mädchens" und zuletzt "Der Platz", alle übersetzt von Sonja Finck, der Preisträgerin des diesjährigen Eugen-Helmlé-Übersetzerpreises.

Veranstaltungstipp:

Die französische Erfolgsautorin Annie Ernaux liest am Montag, 9. September, um 19.00 Uhr in der AULA in Sulzbach im Anschluss an die Verleihung des Eugen-Helmlé-Übersetzerpreises gemeinsam mit der prämierten Übersetzerin Sonja Finck.

Montag, 9. September 2019, 19.00 Uhr: Preisverleihung
Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für Sonja Finck
Der mit 10.000 Euro ausgestattete Eugen-Helmlé-Übersetzer-Preis 2019 geht an Sonja Finck. Sie wird am 9. September ausgezeichnet für ihre Übersetzungen so unterschiedlicher Autoren wie Annie Ernaux, Jocelyne Saucier oder Wajdi Mouawad.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 02.09.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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