Über Big-Data-Analysen, diskriminierende Software und Grundrechtsverletzungen

Über Big-Data-Analysen, diskriminierende Software und Grundrechtsverletzungen

Ein Gespräch mit Andreas Sesing, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie an der Universität des Saarlandes

Jochen Marmit   31.07.2019 | 08:45 Uhr

Das Filmhaus Saarbrücken zeigt am Abend des 31. Juli den Dokumentarfilm "Pre-Crime". Im Mittelpunkt steht darin die Frage, wie weit der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Verhinderung von Verbrechen bereits fortgeschritten ist - Stichwort "Predictive Policing". Der Saarbrücker Rechtsinformatiker Andreas Sesing steht danach Rede und Antwort.

"Punktuelle" Entlastung der Polizei

SR-Moderator Jochen Marmit hat mit Sesing schon am Morgen desselben Tages u. a. über Big-Data-Analysen, diskriminierende Software und über Überwachung als Grundrechtsverletzung gesprochen. Sesing ist überzeugt, dass "Predictive Policing" Polizeiarbeit niemals wird ersetzen können - "punktuell" aber könne eine Entlastung der Beamten schon funktionieren.

Die Veranstaltung:

Mittwoch, 31. Juli 2019, 18.30 Uhr
Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken

"Pre-Crime"
Dokumentation, D 2017, ca. 88. Min. FSK 6
Regie: Monika Hielscher, Matthias Heeder, Matthias Heeder

Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Experte: Andreas Sesing, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie an der Universität des Saarlandes

Eintritt frei!

Hintergrund der Veranstaltung ist der Aufenthalt des MS Wissenschaft in Saarbrücken bis zum 4. August 2019. Auf dem Ausstellungsschiff dreht sich alles um Künstliche Intelligenz (KI).


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 31.07.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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