"Die spannendste Geschichte ist die, die gerade geschrieben wird"

"Die spannendste Geschichte ist die, die gerade geschrieben wird"

Ein Interview mit Simon Matzerath, Direktor des Historischen Museums Saar, über die Planungen zum Projekt "Maschinenräume"

Audio: Katrin Aue. Foto & Onlinefassung: Rick Reitler   17.05.2019 | 08:25 Uhr

In rund einem halben Jahr will das Historische Museum Saar eine Ausstellung präsentieren, die die technische Revolution von 1920 und die digitale Revolution von 2020 gegenüberstellt. Im SR-Interview spricht Museumsleiter Simon Matzerath u. a. über den Stand der Dinge, seine Recherchen zum Thema und die Identität des Saarlandes.

Die Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg brachte so etwas wie eine technische Revolution: Elektrischer Strom in jedem Haus wurde allmählich zum Standard, dann kam das Radio und obendrein immer mehr praktische Helfer für Haushalt und Alltag. Gerade einmal 100 Jahre später sind wir nun mitten in der "digitalen Revolution": Das Internet, intelligente Autos, KI und immer mehr Roboter haben längst angefangen, in unserer Welt Fuß zu fassen.

Von 1920 bis 2020

Mit den Unterschieden, aber auch mit den Parallelen der Jahre 1920 und 2020 beschäftigt sich das Projekt "Maschinenräume" des Historischen Museums Saar. In rund einem halben Jahr will Museumsleiter Simon Matzerath eine große Ausstellung zum Thema auf die Beine gestellt haben. Im SR-Interview spricht er u. a. über den Stand der Dinge, seine Recherchen zum Thema und die Identität des Saarlandes.

"Maschinenräume"

Für das Projekt "Maschinenräume" arbeiten das K8 Institut für strategische Ästhetik, das Historisches Museum Saar und das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes zusammen.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 17.05.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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