Zum Tod von Agnès Varda: eine Königin am Rande des Kinos

Eine Königin am Rande des Kinos

Ein Nachruf von Frankreich-Korrespondentin Sabine Wachs

Audio: Sabine Wachs. Foto: dpa / picture alliance / Jörg Carstensen   29.03.2019 | 13:45 Uhr

Die Filmregisseurin Agnès Varda ist tot. Sie starb am 29. März 2019 in Paris. Noch vor wenigen Wochen war sie bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Varda gilt als Wegbereiterin der Nouvelle Vague und als Pionierin des feministischen Kinos. Sie gehörte zu den ersten Filmemachern, die Kuba nach der Revolution besuchten, drehte Filme über die Subkultur in Kaliforniern und über die Black Panther. Ihren letzten Dokumentarfilm "Augenblicke – Gesichter einer Reise" schloss sie zusammen mit dem Streetart-Künstler JR 2018 ab.


Mehr über Varda im Archiv:

Der SR 2-Filmtipp
"Augenblicke - Gesichter einer Reise"
Agnès Varda feierte am 30. Mai 2018 ihren 90. Geburtstag. Sie gilt als eine Revolutionärin des französischen Kinos, als Inspirationsquelle für die Nouvelle Vague, als neugierige und begeisterte Filmemacherin. Auch im hohen Alter ist die Belgierin nicht zu bremsen. Zusammen mit dem Streetart-Künstler JR hat sie den Dokumentarfilm "Augenblicke – Gesichter einer Reise" gedreht. Der Film, der letztes Jahr in Cannes Premiere feierte, lief Mitte 2018 auch in den deutschen Kinos.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 29.03.2019 auf SR 2 KulturRadio.