Als Mireille Mathieu ihr "H" kaum herausbrachte

Als Mireille Mathieu ihr "H" kaum herausbrachte

Eine Reportage von Gerd Heger

Audio: Gerd Heger   25.03.2019 | 15:45 Uhr

Drei Millionen Euro hat die Saar-Uni eingeworben, um den Austausch der europäischen Popkultur in den 1960er Jahren zu erforschen. SR-Reporter Gerd Heger ist auch mal ins SR-Archiv abgetaucht, um Fundstücke jener Zeit ans Tageslicht zu befördern, als Mireille Mathieu noch Schwierigkeiten mit dem H hatte, Comics als zweifelhaft galten und die TV-Kinderstunde schon umstritten war.

Schlagerstars, Fernsehserien, Comics, Bravo, Europe 1 und TV-Shows: Drei Millionen Euro hat die Universität des Saarlandes eingeworben, um den grenzüberschreitenden Austausch der Popkultur in Europa in den 1960er Jahren zu erforschen. Ein gutes Dutzend Forscherinnen und Forscher aus dem Saarland und aus Luxemburg werden damit finanziert. Eingeworben hatte die Summe der Saarbrücker Geschichtsprofessor Dietmar Hüser, ein Experte für die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.

Gilbert Bécaud, 1978 auf dem Halberg (Foto: Julius C. Schmidt)
Gilbert Bécaud, 1978 auf dem Halberg

Am Rand eines ersten Arbeitstreffens der Forschergruppe hat SR-Reporter Gerd Heger ebenfalls im Archiv nachgeschaut, womit sich die WissenschaftlerInnen beschäftigen - zum Beispiel mit Mireille Mathieu in der Peter-Alexander-Show, einer Robin Hood-Serie im deutschen Kinderprogramm, belgischen Comics im Jugendzimmer und Gilbert Bécaud im Saarländischen Rundfunk.

Weitere Informationen: popkult60.eu


Asterix erobert Rom (Foto: Ehapa-Verlag)
Asterix erobert Rom (Grafik: Ehapa-Verlag)


Gilbert Bécaud, 1978 auf dem Halberg (Foto: Gerhard Heisler)
Gilbert Bécaud, 1978 auf dem Halberg

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 25.03.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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