Wieviel Popkultur steckt in den "Fridays for Future"?

Wieviel Popkultur steckt in den "Fridays for Future"?

Ein Gespräch mit dem Historiker Bodo Mrozek vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam

Audio: Jochen Marmit. Foto: SR 1/Franz Johann   15.03.2019 | 08:25 Uhr
Saarbrücken
3500 Menschen beim "Global Strike for Future"
In Saarbrücken haben am 15. März rund tausend Menschen für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Neben Schülerinnen und Schülern hatten sich auch Eltern, Großeltern und Natur- und Umweltverbände dem "Global Strike for Future" angeschlossen.

SchülerInnen und Schüler in rund 100 Ländern wollen am 15. März unter dem Motto "Fridays for Future" für einen besseren Klimaschutz demonstrieren. Tausende Wissenschaftler, viele Politiker und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützen den Protest.

Inwiefern ist das Ganze auch Teil der Jugend-Popkultur? SR-Moderator Jochen Marmit hat bei Bodo Mrozek vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam nachgefragt. Der sieht die Freitagsdemonstrationen eher im Bereich der "klassischen Formen des politischen Verlautbarungsprotestes" oder in der Tradition der Arbeiterbewegung. Mit der rebellischen Attitüde der Jugendlichen der 1950er und 1960er Jahre habe das Ganze weniger gemeinsam.


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Heute demonstrieren Schülerinnen und Schüler in Saarbrücken wieder für eine Klimapolitik. Die Bewegung bekommt immer mehr Unterstützung: Eltern, Großeltern und auch Natur- und Umweltverbände beteiligen sich am "Global Strike for Future".

"Fridays-for-Future"
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SR-Reporterin Simin Sadeghi hat am 15. März eine St. Ingberter Familie besucht, die sich auf die "Fridays-for-Future"-Demo in Saarbrücken vorbereitet.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 15.03.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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