Auslandsdokus im Filmfestival Max Ophüls Preis

Auslandsdokus im Trend

Audio: Martin Breher, Fotocollage: Calling Congo - Rote Erde, weißer Schnee - Está Todo Bien- Thinking like a mountain, Stephan Hilpert, Moderbacher, Orinokia Filmproduktion UG, Flipping the coin Films   16.01.2019 | 07:25 Uhr
Max Ophüls Preis 2019
Die Dokumentarfilme im Wettbewerb
12 Dokumentarfilme konkurrierten bei der 40. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis um die Gunst der Jury und des Publikums. Wir stellen sie vor.


Im Dokumentarfilmprogramm des Filmfestivals Max Ophüls Preis liegen 2019 vor allem solche Themen im Trend, die die jungen RegisseurInnen im Ausland aufgespürt haben: Über die Hälfte der Dokus beschäftigt sich mit Problemen und Kulturen jenseits der Grenze.

SR-Reporter Martin Breher hat sich in den ersten 48 Stunden des Filmfests schon vier Arbeiten angesehen: "Congo calling" schaut Entwicklungshelfern über die Schulter, in "Rote Erde, weißer Schnee" geht der Blick nach Nigeria, "Está Todo Bien" dreht sich um die Situation von Apothekern in Venezuela, und "Thinking like a Mountain" schildert den Kampf der kolumbianischer Gebirgsbewohner um ihr Territorium.


CONGO CALLING
Regie: Stephan Hilpert
Deutschland 2019 / Farbe / 90 Min.
Franz., Dt., Engl., Kisuaheli mit dt. Ut Uraufführung

ESTA TODO BIEN
Regie: Tuki Jencquel
Venezuela, Deutschland 2018 / Farbe / 70 Min.
span. mit dt. Ut dt. Erstaufführung

ROTE ERDE WEISSER SCHNEE
Regie: Christine Moderbacher
Österreich 2018 / Farbe / 71 Min.
Dt., engl. mit dt. Ut dt. Erstaufführung

THINKING LIKE A MOUNTAIN
Regie: Alexander Hick
Deutschland, Kolumbien 2018 / Farbe / 91 Min.
Chibcha, span., Dt. mit dt. Ut dt. Erstaufführung


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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 16.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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