SR-Fernsehtipp: Labaule & Erben

"Labaule & Erben": Mediensatire vom Feinsten

Die sechsteilige TV-Serie ist ab sofort online!

Audio: Holger Büchner, Michael Meyer, Foto: SWR/Violet Pictures/Maor Waisburd   10.01.2019 | 06:55 Uhr
ARD-Mediathek
Labaule und Erben
Die produzierende Sendeanstalt SWR stellt alle sechs Folgen der Mediensatire bereits jetzt in der ARD-Mediathek bereit.

Das SR-Fernsehen zeigt ab dem 10. Januar die sechsteilige Mediensatire "Labaule & Erben": "Schtonk-Star" Uwe Ochsenknecht brilliert darin als überforderter Verleger-Sohn Wolfram Labaule, der sich nach dem Tod des Vaters auf dem Chefsessel einer Tageszeitung bewähren muss.

Die Idee für die Serie stammt von Ex-Late-Night-Meister und Kabarettstar Harald Schmidt. Michael Meyer hat die Serie schon gesehen - und empfiehlt "Binge Watching": Schauen Sie sich sämtliche Teile der Serie doch einfach am Stück in der ARD-Mediathek an!


Harald Schmidt über "Labaule & Erben"
Audio [SR 2, Holger Büchner, 10.01.2019, Länge: 02:37 Min.]
Harald Schmidt über "Labaule & Erben"
Die Idee für die Serie hatte Entertainer Harald Schmidt. Der Ex-Late-Night-Talker ist mit der Leistung des Hauptdarstellers und der Aktualität der Serie sehr zufrieden - Stichwort Fake News"...


Der SR 2-Fernsehtipp:

Labaule & Erben (Teil 1/6)
Sechsteilige Miniserie nach einer Idee von Harald Schmidt

Regie: Boris Kunz
Donnerstag, 10. Januar 2019, 22.00 bis 22.45 Uhr im SR Fernsehen


Teil 1: Der Nachfoger

Nach dem tragikomischen Segway-Absturz seines Vaters Christian und seines Bruders Gernot steht Wolfram (Uwe Ochsenknecht) vor einer folgenschweren Entscheidung: Versteckt er sich weiterhin in der zweiten Reihe und schaut bequem von seiner Luftmatratze im hauseigenen Pool aus zu, wie seine sich vor Dekaden nach Uruguay abgesetzte Mutter Marianne den Verlag an Arne Gaius Prescher, den Erzkonkurrenten seines Vaters, verscherbelt - oder fasst er sich endlich ein Herz und folgt seinem Vater in die übergroßen Fußstapfen?

Während die Familie allmählich um ihn herum zur Beerdigung eintrudelt, säuselt Wolfram "Papi" auf die noch posthum aktive Mailbox mit zögerlicher Entschlossenheit: "Ich glaub, ich geh das jetzt an!" Seine Bewerbung für den Verlegerposten droht jedoch bereits im Ansatz zur Farce zu werden, als ausgerechnet Hans-Jörg Treichelt, Fotografenlegende und Intimus von Christian, qua Leserbrief überführt wird, Fotos von Kriegsgräueltaten gefaked zu haben - ein Terrain, auf dem Wolfram nur verlieren kann. Erst recht, als just jene Fotoreportage mit dem Daedalus-Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet werden soll...

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 10.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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