Ophüls-Erinnerungen: Kohlhaas

Kohlhaas oder Die Verhältnismäßigkeit der Mittel

Erinnerungen an 40 Jahre Filmfestival Max Ophüls Preis

Sven Rech   03.01.2019 | 07:55 Uhr

In den vergangenen knapp 40 Jahren hat sich das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis zur wichtigsten Plattform für junge Filmemacherinnen und Filmemacher in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt. Hunderte von Preisen wurden vergeben - nicht alle zur Freude von Filmkritiker und Ophüls-Reporter Sven Rech.

Kurz vor dem Start des Festivals 2019 würdigt Rech deshalb einige seiner ganz persönlichen Favoriten aus 40 Jahren Festivalgeschichte.

Dazu gehört ganz klar "Kohlhaas oder Die Verhältnismäßigkeit der Mittel" von Aron Lehmann. Das Drama, in dem es um den Preis der Gerechtigkeit geht, gewann im Januar 2013 "nur" den Publikumspreis.


Aron Lehmann (Foto: SR)
Publikumspreis 2013 für Kohlhaas-Regisseur Aron Lehmann


Kohlhaas oder Die Verhältnismäßigkeit der Mittel

D 2012, 90 Min.
Regie: Aron Lehmann

Darsteller: Robert Gwisdek, Jan Messutat, Thorsten Merten, Rosalie Thomass, Michael Fuith u. a.

Ein Thema aus der Sendung "Der Morgen" vom 03.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.


Teil 1 der Ophüls-Erinnerungen von Sven Rech:

Ophüls-Erinnerungen
1981: Taxi zum Klo
Auch das "schwule" No-Budget-Skandalwerk "Taxi zum Klo" aus dem Festival-Jahrgang 1981 gehört für Sven Rech zu seinen Ophüls-Allzeit-Favoriten.


Hintergrund: Das Festival 2019

Festivalpässe gewinnen!
Das Filmfestival Max Ophüls Preis wird 40
Vom 14. bis 20. Januar 2019 zieht das Max-Ophüls-Filmfestival wieder die Cineasten nach Saarbrücken. Seit seinem Start 1979 hat es sich zu einem der wichtigsten Festivals des deutschsprachigen Nachwuchsfilms entwickelt. Einen ungewöhnlichen Blick zurück wirft der Film Deja-vu‘ von Sven Rech am 10.1. um 20.15 Uhr im SR Fernsehen. Der Kartenvorverkauf zum Jubiläumsfestival startet am 5.1. mit der Blauen Stunde in Lolas Bistro.