Das Logo der Frankfurter Buchmesse 2018 (Foto: Frankfurter Buchmesse)

Rund um die Frankfurter Buchmesse 2018

Ein Dossier

  14.10.2018 | 18:02 Uhr

Am Wochenende ist in Frankfurt die 70. Ausgabe der größten Literaturschau der Welt zu Ende gegangen. In diesem Jahr stand besonders die Kultur des Ehrengastlandes Georgien im Mittelpunkt. Alle Infos rund um die Frankfurter Buchmesse 2018 finden Sie hier in unserem Dossier.


So war die Buchmesse 2018
Audio [SR 2, Roland Kunz / Tilla Fuchs, 14.10.2018, Länge: 07:03 Min.]
So war die Buchmesse 2018
"Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Besucherzahlen vom letzten Jahr nochmal übertroffen werden", meint SR 2-Literaturredakterin Tilla Fuchs im Gespräch mit Moderator Roland Kunz. Auch in diesem Jahr sei die Buchmesse wie immer sehr politisch gewesen, was unter anderem bei der Verleihung des "Friedenspreis des deutschen Buchhandels" an Aleida und Jan Assmann deutlich wurde, oder bei den Demonstrationen gegen Rechts im Rahmen der Buchvorstellung von AfD-Politiker Björn Höcke.


Für alle Saarländer, die nicht nach Frankfurt und in den georgischen Pavillon kommen konnten: Georgien kommt nach Saarbrücken!

In den kommenden Tagen:

Am Montag, 15. Oktober um 20 Uhr liest Zurab Karumidze, einer der wichtigsten georgischen Autoren im Künstlerhaus.

Am Mittwoch, 17. Oktober um 18 Uhr kommt Rusudan Gorgiladse in den Festsaal des Saarbrücker Rathaus. Dann geht es um seine kulinarische Entdeckungsreise durch Georgien.

Und die Übersetzer von Guram Dotschanaschwilis Roman "Das erste Gewand" stellen dieses Buch auch in der Landeshauptstadt vor, am 23. Oktober um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Hofstätter in Saarbrücken.


Im Fokus der Frankfurter Buchmesse
Audio [SR 2, Nadine Kreuzahler, 11.10.2018, Länge: 03:12 Min.]
Im Fokus der Frankfurter Buchmesse
70 Jahre Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz - die Frankfurter Buchmesse ist traditionell auch immer ein Ort für politische Signale. Auch 2018 stehen bestimmte Themen, Bücher und ihre Autoren besonders stark im Fokus der Politik- und Feuilletonredakteure - zum Beispiel die Georgierin Nino Haratischwili, der Sachbuchautor Aladin El-Mafaalani und natürlich die Buchpreisträgerin Inger-Maria Mahlke. Zu den großen Themen gehören dieses Jahr unter anderem Integration, Populismus und die Zukunft Europas. Auch schreibende Schauspieler wie etwa Christian Berkel oder Miroslav Nemec ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich.


Buchmesse: Leitkultur oder Streitkultur?
Audio [SR 2, Franka Welz, 10.10.2018, Länge: 01:42 Min.]
Buchmesse: Leitkultur oder Streitkultur?
Reporterin Franka Welz war beim feierlichen Auftakt-Empfang am 9. Oktober mit Messedirektor Juergen Boos dabei. Dabei ging es viel um Themen wie Dialog, Integration, Ausgrenzung, Toleranz und Streit - wohl alles beherrschende Themen des Bücherjahres 2018.


Neue AKK-Biografie

Eva Quadbeck, Co-Autorin der neuen AKK-Biografie
"Kramp-Karrenbauer stößt genau in die richtige Lücke"
In ihrer Biografie der saarländischen Spitzenpolitikerin Annegret Kramp-Karrenbauer zeichnen die Autorinnen Eva Quadbeck und Kristina Dunz den Aufstieg zur Ministerpräsidentin und CDU-Generalsekretärin nach. Doch wie hat "AKK" das geschafft? SR 2-Moderator Holger Büchner hat bei Quadbeck nachgefragt.


Das Saarland in Frankfurt

Literatur
Das Saarland auf der Frankfurter Buchmesse
Mehr als 7.300 Aussteller aus über 100 Ländern zeigen auf der Frankfurter Buchmesse, was sie rund ums Buch zu bieten haben. Mit dabei sind auch einige Verlage und Autoren aus dem Saarland.


Deutscher Buchpreis

Frankfurter Buchmesse
Deutscher Buchpreis für Inger-Maria Mahlke
Die Berliner Schriftstellerin Inger-Maria Mahlke wird für ihren Roman "Archipel" mit dem Deutschen Buchpreises 2018 ausgezeichnet. Der mit 25.000 Euro ausgestattete Preis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres wird traditionell einen Tag vor Eröffnung der größten Literaturschau der Welt vergeben.


Ehrengastland Georgien

Frankfurter Buchmesse 2018
Unterwegs im Gastland Georgien
Georgien liegt, geografisch betrachtet, zwischen Europa und dem Kaukasus, und ist seit Jahrhunderten vielfältigen kulturellen und politischen Einflüssen ausgesetzt. Das spiegelt sich auch in der Literaturszene wider. Für SR 2 KulturRadio hat sich Barbara Renno ausführlich damit beschäftigt.

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