"Hilda goes Netflix" - Der Comiczeichner Luke Pearson im Porträt

"Hilda goes Netflix"

Porträt: Der Comicautor Luke Pearson

Marten Hahn   21.10.2018 | 13:45 Uhr

Luke Pearson gilt als Senkrechtstarter der britischen Comicszene. Er hat Cover gezeichnet für den New Yorker und das Magazin der Süddeutschen. Und er hat Hilda erfunden. Das Mädchen ist eine Mischung aus Astrid Lindgrens Michel und Pippi Langstrumpf. Nun hat Netflix daraus eine Zeichentrickserie gemacht. Marten Hahn hat den Autor in seinem Atelier besucht.

Der in Nottingham lebende Luke Pearson ist eine echte Comicgröße in England. Seine ungewöhnlichen Geschichten, in denen die abenteuerlustige Hilda in skandinavisch anmutenden Landschaften auf Gnome, Trolle und andere Wesen trifft, gewannen mehrere Comicpreise.

Geschichten über die Macht der Fantasie

Fjorde, Holzhäuser, die idyllische Landschaften: Seine Inspirationen zur Hilda-Reihe schöpfte Pearson aus nordischen Sagen und während seiner Jugendreisen in Norwegen. Nun wurde die Filmindustrie auf die magische Comicgeschichten Pearsons aufmerksam. Das Streamingportal Netflix setzte in den letzten Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler den Comic ins bewegte Bild. Und so wurde sichergestellt, dass Hilda eben Hilda blieb - ganz so wie sie in seinen Augen sein soll.

Ein Thema in der Sendung "Canapé" vom 21.10.2018 auf SR 2 KulturRadio.

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