Kardinal Marx  (Foto: SR)

"Was in der Kirche passiert ist, ist schlimm"

Ein Beitrag von Max Friedrich

Onlinefassung: Rick Reitler   27.01.2022 | 06:25 Uhr

Nach dem jüngsten Gutachten zum Missbrauch in der katholischen Kirche wurden offenbar jahrelang Fälle von sexuellen Vergehen - auch gegenüber Kindern - vertuscht oder verdeckt. Seit Bekanntwerden rollt eine neue Austrittswelle über das Land, und die Meinungen unter den Gläubigen gehen auseinander.

Seit dem Münchner Missbrauchsgutachten ist einmal mehr klar: In der katholischen Kirche gab es offenbar ein massives Führungsversagen. Jahrzehntelang wurden offenbar Fälle von sexuellem Missbrauch - auch gegenüber Kindern - vertuscht oder verdeckt. Die Vorwürfe treffen auch den emeritierten Papst Benedikt XVI. und den Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx.

Unterschiedliche Standpunkte

Eine neue Austrittswelle rollt über ganz Deutschland, und die Meinungen in der Basis der katholischen Kirche sind sichtlich gespalten, wie SR-Reporter Maximilian Friedrich am Rand eines Gottesdienstbesuchs im saarländischen Schwalbach festgestellt hat.


Katholische Basis gespalten im Urteil über das Münchener Missbrauchsgutachten
Audio [SR 2, Max Friedrich, 27.01.2022, Länge: 02:32 Min.]
Katholische Basis gespalten im Urteil über das Münchener Missbrauchsgutachten


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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 27.01.2022 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt den Münchener Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, bei einem Gottesdienst (Archivfoto: SR Fernsehen).

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