"Der Papstbesuch ist etwas, was alle Iraker eint"

"Der Papstbesuch ist etwas, was alle Iraker eint"

Ein Gespräch mit Auslandskorrespondent Björn Blaschke vor dem Besuch des Papstes im Irak

Katrin Aue. Onlinefassung: Rick Reitler   05.03.2020 | 07:45 Uhr

Nach vier Jahrzehnten "permanenter Negativschlagzeilen" ist der Besuch des Papstes für die Menschen im Irak "ein Geschenk des Himmels", meint der Auslandskorrespondenten Björn Blaschke. "Für die Iraker ist das wirklich etwas, was sie eint", so Blascke im SR-Interview.

Papst Franziskus will am 4. März als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche überhaupt in den Irak reisen. Für das Land fällt der Besuch in eine kritische Zeit. Die Sicherheitslage ist mehr als prekär, die Terrormiliz Islamischer Staat hat jüngst wieder Angriffe verübt und auch im Irak steigen die Corona-Zahlen.

"Ein Geschenk des Himmels"

Für die Menschen vor Ort ist der Besuch ein wichtiges Signal, erklärte Auslandskorrespondent Björn Blaschke im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue: "Für die Iraker ist das wirklich etwas, was sie eint". Nach vier Jahrzehnten "permanenter Negativschlagzeilen" über das schwer gebeutelte Land sei der Besuch des Papstes "ein Geschenk des Himmels".



Der SR 2-ProgrammTipp:

Samstag, 6. März 2021, 14.20 Uhr: Religion und Welt
U. a. mit einem Scherpunkt auf der Papsreise in den Irak
Der Papst besucht an diesem Wochenende den Irak: Er will ein Zeichen für die Einheit der Religionen setzen und auch den wenigen im Land verbliebenen Christen ein Signal der Hoffnung geben; morgen reist Franziskus zu Gemeinden in den nordirakischen Städten Mossul und Karakosch. In der südirakischen antiken Stadt Ur, die als Heimat der biblischen Gestalt Abraham gilt, ist ein interreligiöses Gebet geplant.



Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 05.03.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt Papst Franziskus (Archivfoto: SR Fernsehen).

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