Wie sich Kirchenvertreter Weihnachten 2020 vorstellen

Wie sich Kirchenvertreter Weihnachten 2020 vorstellen

Die Kirche steht vor der Aufgabe, am 24. Dezember Gottesdiente möglich zu machen - trotz Corona

Michael Hollenbach. Onlinefassung: Laszlo Mura   16.10.2020 | 13:50 Uhr

Weihnachten rückt langsam näher und die Kirchen müssen sich überlegen, wie Heiligabend unter Corona-Bedingungen gefeiert werden soll. Michael Hollenbach hat sich bei einigen Kirchenvertetern umgehört, wie das Christfest 2020 aussehen soll und welche Schlüsse aus Corona-Ostern gezogen wurden.

Zumindest einmal im Jahr, an Heiligabend, sind die Gotteshäuser gut gefüllt. Doch das wird wegen der Abstandsregeln in diesem Jahr nicht so sein: Nur rund ein Viertel der Plätze in den Kirchen darf belegt werden. Es ist vorstellbar, den Gottesdienst ins Freie zu verlagern.

Anmelde- und Maskenpflicht

Bei schlechtem Wetter am 24. Dezember müssten womöglich in den jeweiligen Gemeinden statt bislang zwei oder drei Gottesdienste sechs oder sieben angeboten werden, um allen die Möglichkeit zu bieten, in ihrer Kirche Weihnachten zu feiern. Wie einst Joseph und Maria zur Volkszählung nach Bethlehem mussten, so müssen sich in diesem Jahr die Besucher der Weihnachtsgottesdienste wahrscheinlich vielerorts anmelden und registrieren lassen. Eine Maskenpflicht gilt sowieso.


Ein Masken-Gottesdienst in einer saarländischen Kirche (Foto: SR/Oliver Buchholz)
Ein Masken-Gottesdienst in einer saarländischen Kirche (Archivfoto: SR/Oliver Buchholz)

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 16.10.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz obhen zeigt Weihnachtsschmuck in einer Kirche (Foto: pixabay).

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja