Presbyteriumswahl in der rheinischen Kirche

Presbyteriumswahl in der rheinischen Kirche

Ein Gespräch mit Markus Karsch, dem Superintendenten des Kirchenkreises Saar-Ost

Tanja Filipp-Mura   28.02.2020 | 16:00 Uhr

Unter dem Motto "Gemeinde mit mir" wählt die Evangelische Kirche im Rheinland am 1. März die neuen Presbyterien. Markus Karsch, der Superintendent des Kirchenkreises Saar-Ost, schildert im Gespräch mit SR-Moderatorin Tanja Filipp-Mura, wer sich der Wahl stellt, was die Ehrenämtler dort zu tun haben und warum es immer schwieriger wird, Presbyterinnen und Presbyter zu finden.

Das Presbyterium ist das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde. Es wird alle vier Jahre neu gewählt. Bei der Wahl werden Laien bestimmt, die dann im Ehrenamt gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Kirchengemeinde leiten sollen.

Viel Verantwortung

Auf Presbyter und Presbyterinnen kommen vielseitige Aufgaben zu, weiß Markus Karsch: Mit Unterstützung der Verwaltung seien sie u. a. für Finanzen, Immobilien- und Personalentscheidungen sowie organisatorische Aufgaben zuständig.

Ebenso vielseitig wie die Aufgaben, mit denen sie betraut werden, seien auch die Berufsfelder und Hintergründe der Kandidatinnen und Kandidaten, so Karsch. "Presbyterien werden aus der Mitte der Krichengemeinde gewählt."

Ein Thema in der Sendung "Religion und Welt" vom 29.02.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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