Birgit Mock, Katholischer Deutscher Frauenbund (Foto: Hildegardis-Verein, Fotografin: Barbara Frommann)

Frauenfrage zentral für Glaubwürdigkeit der Kirche

Ein Gespräch mit Birgit Mock, Leiterin des "Forums Sexualmoral" und Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes

Audio: Tanja Filipp-Mura. Foto: Barbara Frommann   01.02.2020 | 14:25 Uhr

Auf die Hoffnung und Sehnsüchte der Menschen zu hören – der Glaubwürdigkeit wegen. Dazu rät Birgit Mock vom Katholischen Deutschen Frauenbund der katholischen Kirche im Gespräch mit SR-Moderatorin Tanja Filipp-Mura.

Zwei Jahre hat sich die katholische Kirche Zeit für den "Synodalen Weg" gegeben. Auf vier Versammlungen wollen Bischöfe und Laien wichtige Reformen anstoßen, um durch die Missbrauchskrise verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Birgit Mock, die Leiterin des "Forums Sexualmoral" und Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes, hat an der Auftaktversammlung in der letzten Januarwoche teilgenommen. Im Gespräch mit SR-Moderatorin Tanja Filipp-Mura appelliert sie an ihre Kirche, die Reformen anzugehen – der Glaubwürdigkeit wegen.

Eine zentrale Rolle für die Glaubwürdigkeit der Kirche spielt ihrer Meinung nach auch die Frauenfrage. Mock geht davon aus, das es zukünftig auch Diakonninen und Priesterinnen geben könnte: "Ich glaube, dass das der richtige Weg für unsere Kirche ist".

Ein Thema in der Sendung "Religion und Welt" vom 01.02.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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