Papstreise ins Baltikum: "Zeit zur Begegnung mit Menschen"

Papstreise ins Baltikum: "Zeit zur Begegnung mit Menschen"

Ein Interview mit Nordeuropa-Korrespondent Carsten Schmiester

Frank Hofmann   22.09.2018 | 13:02 Uhr

Papst Franziskus besucht an diesem Wochenende die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Obwohl er nur vier Tage für die drei Länder hat, sei das Programm "großzügig bemessen", meint Nordeuropa-Korrespondent Carsten Schmiester im Interview in "Religion und Welt". Die Leute im Baltikum würden seit der Krim-Krise vom Papst ein "klares Signal für ihr Recht auf Freiheit" gegenüber Russland erwarten, erklärt Schmiester.

Hintergrund:

Estland, Lettland und Litauen sind religionssoziologisch uneinheitlich. Während in Litauen noch gut 79 Prozent Anhänger der katholischen Kirche sind, sind es in Lettland nur rund 21 Prozent. In Estland bekennen sich weniger als 30 Prozent zu einer christlichen Kirche. Er wolle alle ehren, deren Opfer in der Vergangenheit die Freiheiten von heute ermöglichten, sagte Franziskus in einer Videobotschaft.

Ein Thema in der Sendung "Religion und Welt" vom 22.09.2018 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen