50 Jahre "Humanae Vitae": Gegen Verhütung

"Die haben doch keine Ahnung vom wirklichen Leben"

Vor 50 Jahren verbot der Papst in seiner Enzyklika "Humanae Vitae" die künstliche Verhütung

Oliver Buchholz   25.07.2018 | 13:45 Uhr

Vor 50 Jahren veröffentlichte Papst Paul VI. die Enzyklika "Humanae vitae - über die Weitergabe des menschlichen Lebens". Von Beginn an ein hoch umstrittenes Kirchendokument, denn in der "Pillen-Enzyklika", wie sie umgangssprachlich genannt wird, hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche die künstliche Empfängnisverhütung untersagt. Eine weltfremde Vorgabe - meinten schon damals viele Gläubige. SR 2-Reporter Oliver Buchholz hat sich umgehört, wie aktuell das päpstliche Schreiben heute noch ist.

Mehr zum Thema:

Im Interview: Prof. Udo Lehmann
50 Jahre "Humanae Vitae"
Heute hat dieviel diskutierte Entscheidung von Papst Paul VI. zum Verhütungsverbot längst nicht mehr die Brisanz wie in jenen bewegten Tagen der Achtundsechziger, erläuterte der Saarbrücker Theologe Prof. Udo Lehmann im SR 2-Interview.


Archiv:

Im Interview: Rita Waschbüsch
"Jede Frau hat ein Recht auf Hilfe"
Rita Waschbüsch, die Bundesvorsitzende des Beratungsvereins "Donum Vitae", hat zum 20. Jahrestag des Rückzugs der katholischen Bischöfe aus der Schwangerschaftskonfliktberatung die Notwendigkeit einschlägiger Hilfsangebote betont. Tausende, vielleicht Zehntausenden von Frauen sei schon geholfen worden.

Über dieses Thema wurde in der Sendung "Der Nachmittag" vom 25.07.2018 auf SR 2 KulturRadio berichtet.

Artikel mit anderen teilen