"Ohne Trompete geht's für mich nicht"

"Ohne Trompete geht's für mich nicht"

DRP-Solist Simon Höfele im Interview

Gabi Szarvas   21.05.2021 | 11:45 Uhr

Wer Simon Höfele im Netz folgt, erfährt viel über sein Leben als Musiker und Mensch. Der 27-Jährige wohnt in Karlsruhe und gehört seit vielen Jahren zu den großen Talenten der Klassikszene. Am 21. Mai steht er mit der DRP in der Congresshalle Saarbrücken auf der Bühne. Gabi Szarvas hat nach der Probe mit ihm gesprochen.

Der Trompeter hat bereits mehrere Male mit der Deutschen Radiophilharmonie musiziert und kennt die Musikerinnen und Musiker des Orchesters mittlerweile. Über das neue PRojekt freut er sich sehr, ein bisschen sei es wie heimkommen, so Höfele.

Corona hat das Leben des jungen Musikers stark verändert. Über 80 Konzerte konnten auf Grund der Pandemie nicht stattfinden. Vor allem fehlt Höfele aber das Publikum: "Letztendlich macht man als Musiker doch Musik für Menschen und nicht für Kameras."

"Von Trompeten habe ich keine Ahnung"

Im Interview erzählt er außerdem von seiner Liebe zum Fotografieren und zu Kaffeemaschinen. In dieser Hinsicht sei er "ein echter Nerd". Bei der Trompete sei das witzigerweise ganz anders, mit technischen Fragen setze er sich nur selten auseinander. Vor allem sieht Höfele in der Trompete ein Werkzeug, das es ihm ermöglich, Musik zu machen.

Trompete gespielt habe er immer aus purem Spaß an der Sache, verbissen habe er Ziele nie verfolgt. Auf die Frage, was die nächsten Jahre für ihn bringen werden, geht Höfele deshalb nicht im Detail ein. Er möchte sich ganz einfach von der Zukunft überraschen lassen.

Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" vom 21.05.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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