"Es wird keine Wiederauflage des Friedensprozesses geben"

"Es wird keine Neuauflage des Friedensprozesses geben"

Ein Interview mit Alexander Brakel von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem

Interview: Katrin Aue   21.05.2021 | 11:01 Uhr

Nachdem der Nahostkonflikt in den vergangenen Wochen blutig eskaliert war, herrscht jetzt vorerst Waffenruhe. Entspannung und Frieden bedeutet ds aber noch lange nicht. Alexander Brakel von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem mit einer Einschätzung der Lage.

Alexander Brakel von der Konrad-Adenauer-Stiftung berichtet aus Jerusalem von einem vorläufigen Anhalten der Waffenruhe. In der Landeshauptstadt sei die Lage jedoch auch in den vergangenen Tagen vergleichsweise ruhig gewesen.

Mit einer Wiederauflage des Friedensprozesses rechnet Brakel dennoch nicht. Dafür müssten die USA und Europa massiven Druck auf die israelische Regierung ausüben und das werde vorerst wohl nicht der Fall sein.

Brakel glaubt, dass der ungelöste israelisch-palästinensische Konflikt auch in den kommenden Jahren immer wieder aufflammen werde. Eine dauerhafte Waffenruhe sei das Maximum, das man aus derzeitiger Sicht erwarten könne.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 21.05.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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