Lockdown sorgt für Gitarren-Boom

Lockdown sorgt für Gitarren-Boom

Ein Beitrag übers Musizieren in Corona-Zeiten

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   22.02.2021 | 06:20 Uhr

Als gutes Mittel gegen den Corona-Blues sehen manche Menschen offenbar das Musizieren: Der Lockdown hat speziell den Gitarrenhändlern offenbar einen gewissen Aufschwung beschert, wie SR-Reporter Jochen Erdmenger herausgefunden hat. Der Online-Unterricht aber hat wohl seine Tücken...

Auch mit der Gitarre in der Hand kann man offenbar etwas gegen den Corona-Blues tun: Der Lockdown hat der Branche der Instrumentenhändler offenbar einen Aufschwung beschert, wie SR-Reporter Jochen Erdmenger herausgefunden hat.

Alte Liebe neu entdeckt

"Man merkt, dass viele Leute quasi nochmal anfangen", bestätigte Heiko Bellon vom Sulzbacher Musikalienhaus "Six + Four". Und dafür griffen die Käuferinnen und Käufer häufig sogar tiefer in die Tasche "als sie es normalerweise machen würden", so Bellon. Der Vorteil der Gitarre: Sie ist kein reines Band-Instrument wie etwa Schlagzeug oder E-Bass.

Online-Unterricht nicht immer einfach

Der Gitarrenlehrer Christian Conrad aber zieht eine gemischte Bilanz des Online-Unterrichts: "Man muss wirklich viel 'rum experimentieren und für sich so 'nen Weg finden, wie man mit den einzelnen Leuten kommunizieren kann".


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 21.02.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt einen Gitarrespieler (Archivfoto: pixabay).

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