Mutter Teresa (Foto: dpa/picture alliance)

Mutter Teresa erhält den Friedensnobelpreis

ZeitZeichen: 17. Oktober 1979

 

Sendung: Donnerstag 17.10.2019 9.05 bis 9.20 Uhr

Immer schon wollte Anjezë Gonxhe Bojaxhiu Ordensschwester werden. Sie tritt als junge Frau einer klösterlichen Gemeinschaft bei, doch als sie die Ärmsten der Armen in Kalkutta sieht, beschließt sie, selber einen Orden zu gründen: den der "Missionarinnen der Nächstenliebe".

Fortan ist sie als Mutter Teresa in den Slums Kalkuttas tätig, steht Sterbenden, Leprakranken, Obdachlosen und Kindern in Not bei. Am 17. Oktober 1979 wird sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Kritiker werfen dem "Engel von Kalkutta" dubiose Quellen ihrer Spendengelder vor, behaupten, dass sie die Armut der indischen Menschen nur ausnutze, um sie zu missionieren.

Außerdem seien die hygienischen Zustände in ihren Einrichtungen unzureichend. Die 1910 in Skopje geborene Mutter Teresa macht weiter. "Materielle Armut ist leichter zu bekämpfen als die Armut an Liebe in den westlichen Ländern", hat sie einmal gesagt.

Von Andrea Klasen


"ZeitZeichen"

Montag bis Freitag um 9.05 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Seit über 40 Jahren ist die Sendung "ZeitZeichen" eine feste Institution in der deutschen Radiolandschaft. Mit erzählerischer Kraft, analytischer Brillanz und publizistischer Kompetenz erinnert das "ZeitZeichen" an wichtige Daten und Ereignisse. Dabei geht nicht nur um Geschichte, Politik, Kunst und Kultur, sondern auch das Alltägliche, bis hin zum Skurrilen.

Neben dem aufwändig komponierten Beitrag sind im 15-minütigen "ZeitZeichen" alle Darstellungs- und Stilformen des Hörfunks zu erleben, von der reinen O-Ton-Collage über die Reportage bis hin zum Mini-Hörspiel.

Das ZeitZeichen ist eine Kooperation von SR 2 KulturRadio mit dem Westdeutschen Rundfunk.

Redaktion SR: Peter Weitzmann

Redaktion WDR: Michael Rüger

E-Mail: sr2@sr.de

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