Der Plenarsaal im Bundestag in Bonn, 1974 (Foto: dpa/Rauchwetter)

Das Gesetz über die Rechtsverhältnisse der parlamentarischen Staatssekretäre wird beschlossen

ZeitZeichen: 24. Juli 1974

 

Sendung: Mittwoch 24.07.2019 9.05 bis 9.20 Uhr

Das Amt der parlamentarischen Staatssekretäre wurde Ende der 1960er Jahre als „Ministerschule“ eingeführt. Das hat auch in einigen Fällen geklappt: Barbara Hendricks, Peter Altmaier und Norbert Lammert sind Beispiele dafür, wie man aus der zweiten Reihe in die erste gelangt.

35 parlamentarische Staatssekretäre hat die Große Koalition zur Zeit. Ihre Aufgabe: Die Minister entlasten und das Bindeglied zwischen Regierung und Parlament zu sein. Um es zu werden, muss man dem Bundestag angehören. Im Gegensatz zu den Staatssekretären sind die „Parlamentarischen“ keine Beamten. Das „Gesetz über die Rechtsverhältnisse der parlamentarischen Staatssekretäre“ regelt ihre Aufgaben und ihre Bezüge. Sie bekommen 75 Prozent eines Ministergehalts. Dafür müssen sie sich aber mit Vorurteilen wie „überflüssig und überbezahlt“ herumschlagen.

Von Martina Meissner


"ZeitZeichen"

Montag bis Freitag um 9.05 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Seit über 40 Jahren ist die Sendung "ZeitZeichen" eine feste Institution in der deutschen Radiolandschaft. Mit erzählerischer Kraft, analytischer Brillanz und publizistischer Kompetenz erinnert das "ZeitZeichen" an wichtige Daten und Ereignisse. Dabei geht nicht nur um Geschichte, Politik, Kunst und Kultur, sondern auch das Alltägliche, bis hin zum Skurrilen.

Neben dem aufwändig komponierten Beitrag sind im 15-minütigen "ZeitZeichen" alle Darstellungs- und Stilformen des Hörfunks zu erleben, von der reinen O-Ton-Collage über die Reportage bis hin zum Mini-Hörspiel.

Das ZeitZeichen ist eine Kooperation von SR 2 KulturRadio mit dem Westdeutschen Rundfunk.

Redaktion SR: Peter Weitzmann

Redaktion WDR: Michael Rüger

E-Mail: sr2@sr.de

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