Studienanfänger sitzen in einem Hörsaal (Foto: dpa/Zucchi Uwe)

Die Unterzeichnung des Bologna-Vertrages

ZeitZeichen: 19. Juni 1999

 

Sendung: Mittwoch 19.06.2019 9.05 bis 9.20 Uhr

Früher war mehr Magister. Oder mehr Diplom. Heute gibt es den "Master of Arts", auch wenn Träger dieses Titels nichts mit Kunst zu tun haben müssen. Falls doch, heißt der Abschluss "Master of fine Arts".

Es gibt auch den "Master of Engineering", wer sich so nennen darf, kann Flugzeuge bauen oder neuartige Toaster konstruieren. Und jene Menschen, bei denen wir Mathe pauken müssen oder Englisch lernen, heißen "Master of Education". Das waren früher Absolventen mit Staatsexamen.

Für heutige Studenten gelten europaweit diese einheitlichen akademischen Abschlüsse, und auch die Studienordnungen sind recht ähnlich. Das war Sinn und Zweck des so genannten Bologna-Prozesses: Wir wollen – sagten damals die Bildungsminister der EU-Länder - einen einheitlichen europäischen Hochschulraum schaffen. Den Vertrag dazu unterschrieben sie am 19. Juni 1999.

Von Wolfgang Meyer


"ZeitZeichen"

Montag bis Freitag um 9.05 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Seit über 40 Jahren ist die Sendung "ZeitZeichen" eine feste Institution in der deutschen Radiolandschaft. Mit erzählerischer Kraft, analytischer Brillanz und publizistischer Kompetenz erinnert das "ZeitZeichen" an wichtige Daten und Ereignisse. Dabei geht nicht nur um Geschichte, Politik, Kunst und Kultur, sondern auch das Alltägliche, bis hin zum Skurrilen.

Neben dem aufwändig komponierten Beitrag sind im 15-minütigen "ZeitZeichen" alle Darstellungs- und Stilformen des Hörfunks zu erleben, von der reinen O-Ton-Collage über die Reportage bis hin zum Mini-Hörspiel.

Das ZeitZeichen ist eine Kooperation von SR 2 KulturRadio mit dem Westdeutschen Rundfunk.

Redaktion SR: Peter Weitzmann

Redaktion WDR: Michael Rüger

E-Mail: sr2@sr.de

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