Regale im Archiv des Vatikan (Foto: dpa /AP / Gregorio Borgia)

In unsrem Kloster waren 100 Juden versteckt - Einblicke in eine faszinierende Hilfsaktion

Religion und Welt

Von Corinna Mühlstedt  

Sendung: Samstag 30.05.2020 14.20 Uhr

Im Herbst 1943 besetzten die Nazis Rom und deportierten 1000 römische Juden. Anschließend öffneten Hunderte von Klöstern sowie vatikanische Einrichtungen ihre Türen und boten den Verfolgten bis Kriegsende Schutz.

In Rom sieht man Papst Pius XII als Urheber der Rettungsaktion. Doch seine Rolle ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die Öffnung bislang geheimer Vatikanischer Archive im März 2020 soll Licht ins Dunkel der Geschichte bringen.

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Historische Forschung
Der Vatikan gewährt Wissenschaftlern den Zugang zu den Papst-Pius-Akten
Nach jahrzehntelangem Zögern gewährt der Vatikan seit dem 2. März 2020 Historikern den Zugang zu Dokumenten aus der Zeit von Papst Pius XII. Interessant dürfte vor allem die Beschäftigung mit der Rolle des Kirchenoberhauptes zur Zeit des Nationalsozialismus sein.


Religion und Welt

im Langen Samstag auf SR 2 KulturRadio

Samstags, 14.20 bis 14.35 Uhr

„Religion und Welt“ ist eine von der Religionsredaktion des SR gestaltete Magazinsendung mit regionalen und überregionalen Themen an der Schnittstelle von Glaube, Kirche und Gesellschaft. In Beiträgen, Interviews und Reportagen werden die relevanten Ereignisse der vorangegangenen Woche reflektiert: Es geht dabei um Theologie und Ethik, den Dialog der Kulturen, soziale Fragen und die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen.

Verantwortlich: Barbara Lessel-Waschbüsch

Kontakt: religionundwelt@sr.de

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