James Blake – Assume form (Foto: Musikverlag)

CD-Neuheit: James Blake: "Assume form"

Die MusikWelt im SR 2-Vormittag

Moderation: Maria Gutierrez  

Der 30-jährige Mercury-Preis-Gewinner James Blake hat sein viertes Studioalbum "Assume form" veröffentlicht. Mit dabei sind unter anderem Travis Scott, Andre 3000, Metro Boomin, Moses Sumney und Rosalia. Maria Gutierrez stellte die CD in der SR 2-MusikWelt vom 19. Februar ausführlich vor.

Sendung: Dienstag 19.02.2019 11.20 Uhr

Beyoncé, Drake, Frank Ocean, Kendrick Lamar, Travis Scott, Vince Staples – alle haben bereits mit dem Londoner James Blake zusammengearbeitet. Wie konnte man im Musikexpress nachlesen: "James Blake war Höhe- und Endpunkt des Dubstep, es war nicht nur ein Meilenstein in der Evolution des Genres, es hatte auch den Sound vorgegeben, der die fortschrittliche Popmusik der 10er-Jahre dominieren sollte – bis in den Mainstream hinein".

In der Wochenzeitung "Die Zeit" schreibt Jens Balzer: "James Blakes viertes Album "Assume Form" ist wieder eine Sensation. James Blake ist einer der prägenden Sänger und Komponisten des letzten Jahrzehnts, sein Debütalbum James Blake aus dem Jahr 2011 war epochal in der Verbindung von digitalen und analogen Klängen und vor allem in der Verschränkung von Gesang, Elektronik und Beats." "Assume form" ist das inwzischen vierte Album des 30-jährigen Mercury Preis Gewinners Blake, der bei seinem dritten in einer depressiven Phase gewesen ist, so hat er es selbst erzählt. Auf dem neuen Album singt er in dem Song "Don’t miss it" davon. Er hat sein Leben in die Hand genommen und radikal geändert, ist von London nach Los Angeles gezogen, hat sich dort glücklich verliebt, eine Therapie gemacht und "seine Krankheit besiegt", wie er sagt. Auf dem neuen Album sind Travis Scott mit dabei und die spanische Flamencosängerin Rosalía beim Duett "Barefoot in the park".

Der BBC erklärte James Blake einmal: "Ich dehne die Stille ganz leicht aus, weil ich mich so an ihr freue." Für ihn hat es mit Wahrnehmung zu tun: "Stellen Sie sich einen Raum voller Menschen vor, die nicht sprechen, von unten hört man nur das Dröhnen der Musik, die quasi in den Raum hineinblutet. Das wahrzunehmen, ist unglaublich. Da gab es einen Moment, wo ein Mann sein Jackett auszog und es war wie Nägel, die auf eine Tafel prasseln." "So sitzt man also da, horcht mit offen stehendem Mund „Assume Form“ und fragt sich hin und wieder, wenn man es wagt, nachzudenken, was wohl im Kopf dieses Künstlers vor sich geht. Woher er diese nicht enden wollende Kreativität schöpft, ob James Blake überhaupt von dieser Welt sein kann", so Rezensentin Anna Fliege.

Mehr Infos auf:
https://www.jamesblakemusic.com


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