Sunna Gunnlaugs (Foto: Hörður Sveinsson)

Unbeschreiblich weiblich

JazzNow

Mit Thomas Kreutzer  

Sendung: Sonntag 20.01.2019 20.04 bis 22.30 Uhr

Sunna Gunnlaugs (Foto: Hörður Sveinsson)

Das Trio um die isländische Pianistin Sunna Gunnlaugs und der finnische Trompeter Verneri Pohjola hatten schon lange die Absicht, einmal zusammenzukommen. Vor etwa einem Jahr gab es dann beim "Tampere Jazz Happening" die Gelegenheit. Nach ihren Auftritten sind die vier ins Aufnahmestudio und haben das Album "Ancestry" aufgenommen. Pohjola hat einen verhaltenen, vehauchten, heiseren Ton und harmonisiert super mit der eher verhaltenen Spielweise des Sunna Gunnlaugs Trios.

Eine weitere Neuerscheinung ist das Album „Homebridge“ des Quartetts um die ukrainische Sängerin und Komponistin Tamara Lukasheva. Hier kann man sehr seltene Klänge kennenlernen, die man so vielleicht noch nie in vokalem Jazz gehört hat. Da ist einerseits die slawische Sprache, von der man nicht einmal weiß, welche das überhaupt ist. Und weiterhin lassen die unglaublich genau gearbeiteten Kompositionen erstaunen, sie bewegen sich jenseits der gängigen Liedformen, auch jenseits einer zentralen Tonart.

Jazz live...

JazzNow gibt weiterhin einen Ausblick auf das Konzert des Duos Christian Elin und Maruan Sakas am 26. Januar im Sankt Wendeler Kurhaus. Ein Konzert gibt’s natürlich auch, das des Johannes Müller Quartetts vom 29. September 2018 in der alten Kettenfabrik in Sankt Arnual bei dem kleinen Festival „KettenJazz“.

Spielliste des Konzerts:

  1. Dig dis
  2. Le coiffeur
  3. A peck a sec
  4. Jodi
  5. Midnight Blue
  6. My groove, your move
  7. Soy Califa
  8. Estate
  9. Mental phrasing
  10. Down home
  11. Hello