Ein Vorgarten voller Schotter (Foto: dpa / picture alliance / Carmen Jaspersen)

Blumen statt Beton

Wider die versteinerten Vorgärten

Von Karin Lamsfuß  

Sendung: Samstag 25.04.2020 9:05 bis 9:30 Uhr

Ein Vorgarten, in dem sich Insekten und Bienen wohlfühlen (Foto: Christine Niessen)

Ein Apfelbaum, bunte Staudenbeete, hochgewachsene Sonnenblumen. So sahen früher Vorgärten aus: üppig, farbenfroh, sinnlich – eben das Aushängeschild des Hauses.

Heute oft ein anderes Bild: kompletter Verzicht auf Vegetation, alles zugepflastert oder verschottert. "Gärten des Grauens" nennt man sie. Die katastrophalen Folgen: Insekten verhungern, ganze Stadtviertel heizen sich auf, durch die Versiegelung kann Starkregen nicht mehr abfließen.

Manche Kommunen wollen dagegen vorgehen und ein Verbot dieser Schotterwüsten in die Bebauungspläne aufnehmen. Andere versuchen, durch Wettbewerbe Lust auf bunte und summende Oasen zu machen.

Doch was steckt dahinter, dass Vorgärten teils völlig zubetoniert werden?

Eine Gabione (Foto: Pixabay / CC0 Creative Commons)
Eine Gabione (Foto: Pixabay / CC0 Creative Commons)

Das Foto ganz oben zeigt einen Vorgarten voller Schotter (Foto: dpa/Carmen Jaspersen).


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In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

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Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

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