Syrische Katholiken zünden bei einer Feierlichkeit Kerzen an. (Foto: dpa/picture alliance)

Kein Bonus für Glaubensgeschwister

Wie deutsche Behörden christliche Flüchtlinge behandeln

Von Anne Winter  

Sendung: Samstag 28.03.2020 9:05 bis 9:30 Uhr

In der Passionszeit ruft die Evangelische Kirche zur Fürbitte für verfolgte Christen auf; Schwerpunkt in diesem Jahr ist Syrien.

Infolge des Krieges sind Tausende syrische Christen geflohen, auch nach Deutschland. Wer aber hoffte, hier als Christ mit offenen Armen empfangen zu werden, wurde enttäuscht. Weder beim Asylstatus noch beim Familiennachzug werden christliche Flüchtlinge bevorzugt behandelt.

Der Glaube an Jesus Christus schützt auch nicht vor Abschiebung, selbst wenn im Heimatland Verfolgung droht. Das bekommen vor allem Konvertiten aus dem Iran oder Afghanistan zu spüren, klagen der Politiker Volker Kauder und die Evangelische Allianz. Verkennen deutsche Behörden die Gefährdungslage für Christen in muslimisch geprägten Ländern?


HörStoff

Samstags von 9.05  bis 9.30 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Die Sendereihe beschäftigt sich mit Themen an den Schnittstellen von Religion, Kultur und Gesellschaft.

In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

  • gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen und Veränderungen

  • Fragen der Philosophie, Theologie, Moral und Ethik

  • die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen

Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

Kontakt: hoerstoff@sr.de


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