Die Altstadt von Jerusalem: Blick auf das christliche Viertel (Foto: Marc Weyrich)

Getarnte Judenfeindschaft?

Wo Israelkritik endet und Antisemitismus beginnt

Von Jens Rosbach  

Sendung: Samstag 07.09.2019 9:05 bis 9:30 Uhr

Israel steht oft am Pranger. Wenn der jüdische Staat wieder eine sogenannte Vergeltungsaktion im Gaza-Streifen startet, auf rebellierende Palästinenser schießen lässt oder neue Siedlungen auf besetztem Gebiet errichtet – dann werden in Deutschland oft nicht nur die Regierenden in Israel kritisiert, sondern generell "die Juden" in Sippenhaft genommen.

Experten vermuten, dass sich hinter einer Israelkritik oft handfester Antisemitismus versteckt. Doch wo endet ein berechtigter politischer Einwand und wo beginnt die Judenfeindschaft?

Sozialforscher suchen nach einer Trennlinie, um den Hass auf Minderheiten zu identifizieren. Andere Experten, auch jüdische, glauben hingegen, dass viel zu oft eine Antisemitismus-Keule geschwungen wird - um die Kritiker Israels mundtot zu machen.


HörStoff

Samstags von 9.05  bis 9.30 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Die Sendereihe beschäftigt sich mit Themen an den Schnittstellen von Religion, Kultur und Gesellschaft.

In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

  • gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen und Veränderungen

  • Fragen der Philosophie, Theologie, Moral und Ethik

  • die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen

Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

Kontakt: hoerstoff@sr.de


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