Ein Tätowierer beim Stechen eines Tattoos (Foto: pixabay/ilovetattoos)

Die tätowierte Gesellschaft

Was Tattoos über die eigene Seele erzählen

Von Rita Homfeldt  

Sendung: Samstag 17.08.2019 9:05 bis 9:30 Uhr

Die Zeit, in der das Tattoo als Stigma bei Seeleuten, Kriminellen und anderen Randgruppen verpönt war, ist längst vorbei. In unserer Gesellschaft der Selbstdarstellung erlebt das Tattoo ein Revival. Es ist salonfähig geworden über alle Schichten hinweg. Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert, heißt es in einer Studie der Universität Leipzig.

Die Geschichte der Tattoos ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Seither hat der Mensch seinen Körper als Repräsentationsfläche verstanden.

Doch warum lassen sich heute immer mehr Menschen ein Tattoo stechen? Was wollen diese Menschen ausdrücken, in einer Zeit, die so schnelllebig geworden ist und in der kaum mehr etwas Bestand hat?


HörStoff

Samstags von 9.05  bis 9.30 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Die Sendereihe beschäftigt sich mit Themen an den Schnittstellen von Religion, Kultur und Gesellschaft.

In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

  • gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen und Veränderungen

  • Fragen der Philosophie, Theologie, Moral und Ethik

  • die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen

Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

Kontakt: hoerstoff@sr.de


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