Reichspräsident Friedrich Ebert und Reichskanzler Josef Wirth inspizieren eine Militärgarde in Berlin (14.08.1922) (Foto: Imago/Unites Archives)

Ungeliebte Demokratie

Weimar zwischen links und rechts

Hans Sarkowicz  

Sendung: Samstag 03.11.2018 9.05 bis 9.30 Uhr

Das zentrale innenpolitische Ergebnis der militärischen Niederlage des wilhelminischen Kaiserreichs im November 1918 war die Gründung der ersten parlamentarischen Demokratie auf deutschem Boden, war die Ausrufung der später so genannten Weimarer Republik. Jedoch mangelte es dieser Demokratie an genügten überzeugten Demokraten.

Die radikale Linke kämpfte für einen stalinistischen oder trotzkistischen Kommunismus, große Teile des Adels und des Bürgertums waren noch dem Militarismus preußischer Prägung verhaftet oder wollten ihren Kaiser zurück und am anderen Ende des politischen Spektrums planten von Anfang an Reaktionäre und bald darauf auch die erstarkenden Nationalsozialisten den politischen Umsturz und damit eine Diktatur.

Hans Sarkowizc dokumentiert in diesem Hörstoff eine  nervöse Zeit, in der zu Beginn alles möglich schien und am Ende alles verloren wurde.


HörStoff

Samstags von 9.05  bis 9.30 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Die Sendereihe beschäftigt sich mit Themen an den Schnittstellen von Religion, Kultur und Gesellschaft.

In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

  • gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen und Veränderungen

  • Fragen der Philosophie, Theologie, Moral und Ethik

  • die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen

Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

Kontakt: hoerstoff@sr.de


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