Guatemala-Stadt (Foto: dpa / picture alliance / Design Pics / Keith Levit)

Leben in Gottes Hand

Alltägliche Gewalt auf dem Schulweg in Guatemala

Von Andreas Boueke  

Sendung: Samstag 04.08.2018 9:05 bis 9:30

In Deutschland rät das Kinderhilfswerk, Kinder allein zur Schule zu schicken, zu Fuß oder mit dem Rad. Das ist ein Privileg, denn längst nicht überall können Kinder so relativ unbekümmert zur Schule gehen wie hierzulande. In vielen Armenvierteln der Welt bedeutet der Weg zur Schule ein hohes Risiko: gefährlich, weil der Alltag geprägt ist von Gewalt. Das gilt besonders für die Armenviertel von Guatemala-Stadt. Dort liegt die Mordrate weit höher als in vielen Kriegsgebieten der Welt.

In einem dieser Viertel namens „La Comunidad“ erlebt der fünfzehnjährige Wilson immer wieder Gewalt. Vor einem Monat wurde seine Tante erschossen, direkt neben der Schule. Auch seine Lehrerin ist organisierten Banden zum Opfer gefallen, die Schutzgelder erpressen. Weshalb rafft er sich dennoch jeden Tag auf, trotzt dem Risiko und geht zur Schule?

                                                                    


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Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

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