ein aufgeschlagenes Buch (Foto: Schmidt-Matt/SR)

Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche

"Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen"

 

Sendung: Freitag 16.02.2018 14.05 bis ca. 14.30 Uhr

FORTSETZUNG FOLGT…
13. bis 16. Februar 2018

In vier Teilen gelesen von Hans Dieter Schwarze

Über den Inhalt

Dem 1842 erstmals veröffentlichten Text liegt eine wahre Begebenheit zugrunde, die der Dichterin seit ihrer Kindheit durch Erzählungen vertraut war: ein Judenmord im Paderborner Land und seine Sühne. Die Autorin übernimmt die überlieferten Fakten, spitzt die Ereignisse jedoch im Sinne einer Kriminalerzählung zu. Mit subtilem psychologischem Gespür zeichnet Droste-Hülshoff die Fehlentwicklung eines Kindes nach, die sie nicht aus einem ererbten Charakter, sondern aus den Bedingungen des sozialen Umfeldes ableitet.

Über die Autorin

Anette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848) war eine deutsche Autorin und Komponistin. Neben der Novelle "Die Judenbuche" gehört die im gleichen Jahr entstandene Ballade "Der Knabe im Moor" zu ihren bekanntesten Werken.


Vorschau

In "Fortsetzung folgt…" ab Montag, 19. Februar:

Sibylle Knauss: "Der Gott der letzten Tage"
In 14 Folgen gelesen von der Autorin

Ein Mann liegt im Sterben. Er weiß, dass er sterben muss. Und er ist vorbereitet darauf. Wer, wenn nicht er? Ein Pfarrer, Sterbebegleiter, Prediger, bekannt für seine wundervollen Grabreden. Doch jetzt, künstlich beatmet, kann er nicht mehr sprechen...

Fortsetzung folgt...

Montags bis freitags, 14.04 bis ca. 14.30 Uhr

Die knappe halbe Stunde Literatur am Tage: Kurzgeschichten, Novellen oder Romane von berühmten Autoren, gelesen von erstklassigen Sprechern.

Redaktion: Tilla Fuchs
Kontakt: fortsetzungfolgt@sr.de

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